Sie befinden sich hier: Aktuelles / Termine
Samstag, 28.05.2016

Aktuelles/Termine/Bilder

Aktion gegen TTIP

Am 18. April 2015 findet ein globaler dezentraler Aktionstag gegen TTIP, CETA & Co statt. Unter dem Motto "People and the Planet before Profits!" rufen zivilgesellschaftliche Organisationen, Gewerkschaften, LandwirtInnen, Jugend- und Frauenbewegungen dazu auf, weltweit gegen die Freihandelsabkommen auf die Straße zu gehen.

Ziel ist es, dass viele Menschen mit kleinen oder großen Aktionen an vielen verschiedenen Orten auf der Welt gegen eine Freihandelspolitik protestieren, die vor allem großen Konzernen dient und zu Lasten vieler Menschen und der Umwelt geht.

Mitmachen!

Beim BUND können Sie Aktionsmaterial für Ihre Aktion bekommen. Es gibt eine Kurzinfo mit Unterschriftenlisten der selbstorganisierten Bürgerinitiative gegen TTIP und Postkarten (am besten gleich herunterladen bzw. bestellen) – und ab dem 30. März zusätzlich A3-Poster, Lobby-Postkarten an die SPD und Anti-TTIP-Brillen.

Auch die BUNDjugend ruft dazu auf, sich am 18. April 2015 am dezentralen globalen Aktionstag gegen das Freihandelsabkommen zu beteiligen. Leicht umzusetzende Aktionsideen zum Thema und Tipps für eine gelungene Aktionsvorbereitung hat die BUNDjugend in ihrem Aktionsleitfaden zusammengestellt.

Am 5.3.2014 haben wir das Freudenfest gefeiert!

Der genaue Bericht aus dem Nordkurier ist im Ordner "Presse" zu finden. Hier folgen noch einige bildhafte Eindrücke:

 

 

Hymne "Kein Gas unterm Gras"
Aufmerksame Zuhörer
Bilderkette an der Wand

Wichtigste Meldung:

 

HURRA!!

FREIE ERDE!

KEIN GAS UNTERM GRAS!

 

Mit Ablauf des Jahres 2013 hat die Gazprom das Bergrecht für das „Feld Triepkendorf“ aufgegeben – offizielle Begründung: die gegewärtig ungünstige Marktlage. Damit bleibt unsere Region incl. Müritz-Nationalpark und Naturpark Feldberger Seenlandschaft bis auf weiteres verschont von dem geplanten gigantischen Erdgasspeicher mit all seinen Risiken und Nebenwirkungen.

 

 

Das wollen wir feiern und laden herzlich ein:

 

am Mittwoch, dem 5.März 2014, um 18 Uhr

im Tenzo-Gasthof in Triepkendorf!

 

 

Wir werden Rückschau halten auf drei aufregende und lehrreiche Jahre:

auf den verschiedenen politischen Ebenen bis hin zum Ministerpräsidenten haben wir uns Gehör verschafft, konnten zahlreiche Menschen für das Thema sensibilisieren.

13.191 Unterstützer haben unsere Unterschriftensammlung unterzeichnet – ein gewaltiges Signal – Danke an alle!

 Die aus der BI hervorgegangene BUND-Gruppe wird sich vorstellen und einen Ausblick in die Zukunft geben.

Vor allem aber möchten wir in fröhlich-gemütlicher Runde feiern!!

Für Getränke und einen kleinen Imbiss ist gesorgt. 

Wir freuen uns auf viele Gäste!

Die Bürgerinitiative „Freie Erde – Kein Gas unterm Gras“ 

 PS: Ihre Rückmeldung bis zum 26.Februar erleichtert uns die Vorbereitung. Bitte nutzen Sie unsere e-mail-Adresse info(at)freie-erde(dot)net .Spontane Gäste sind natürlich ebenso herzlich willkommen!

Aufsuchungsgenehmigung abgelaufen!

Anfang des Jahres hatten wir beim Bergamt Stralsund angefragt, ob die Gazprom Germania die Frist zur Einreichung von Betriebsplänen ereignislos hat verstreichen lassen.

Jetzt haben wir es schwarz auf weiß, das Bergamt antwortet nun:

"Für die Aufnahme bergbaulicher Tätigkeiten bedurfte es der Zulassung eines Aufsuchungsbetriebsplanes. Ein solcher Betriebsplan wurde dem Bergamt Stralsund nicht eingereicht.

Ein Antrag der GAZPROM Germania GmbH auf Verlängerung für die

bergrechtliche Erlaubnis wurde nicht gestellt.

Damit ist das erteilte Bergrecht (Erlaubnis) mit Ablauf des 31.12.2013 erloschen. Für die 'Region' Triepkendorf liegen dem Bergamt mit heutigem Datum keine Anträge zur Aufsuchung oder Gewinnung von Bodenschätzen im tieferen Untergrund vor."

Das wollen wir feiern und uns damit auch herzlich bei allen

Unterstützern bedanken. In Kürze teilen wir hier Ort und Zeit dazu mit.

 

 

Mitgliedschaft im BUND

Dezember 2013

Um unserem Anliegen mehr Gewicht zu verleihen und die kompetente Unterstützung einer großen Organisation in Umweltfragen zu erhalten haben wir die Gruppe "Feldberger Seenland" im BUND gebildet.

Liebe Freunde und Unterstützerinnen,

 

die BUND-Ortsgruppe Feldberger Seenland wird sich weiter für die Bewahrung der hiesigen Naturschönheiten, der Schutzgebiete und der nachhaltigen Wirtschaft für unsere Bewohner und Gäste einsetzen.

Wenn Sie uns mit einer Spende helfen möchten, dann bitte auf das Konto des

 

BUND Mecklenburg-Vorpommern

Kto-Nr. 370033370

BLZ      14052000

Sparkasse Mecklenburg-Schwerin

( IBAN DE36140520000370033370 )

( BIC NOLADE21LWL )

 

Bitte geben Sie im Verwendungszweck unbedingt an „Gruppe Feldberger Seenland“,

damit Ihre Spende auch bei uns ankommt.

 

Vielen herzlichen Dank und freundliche Grüße

BUND-Ortsgruppe Feldberger Seenland

 

 

Erfolgreiche Gespräche - Treffen von BI-Mitgliedern mit Umweltminister Backhaus in Serrahn und mit dem Kulturkreis Wanzka


Anlässlich der Eröffnung der Ausstellung „Im Reich der Buchen“ am 23.9.2013 in Serrahn betonte der Minister für Landwirtschaft und Umwelt Till Backhaus die besondere Bedeutung unserer einzigartigen Natur, insbesondere der Buchenwälder im Müritz-Nationalpark.
Während des Rundganges durch die Ausstellung kam es zwischen dem Minister und Mitgliedern der BUND-Ortsgruppe Feldberger Seenland zu einem kurzen, aber intensiven Gespräch.

Beide Seiten äußerten ihre Freude darüber, dass die GAZPROM Germania GmbH momentan von ihren Plänen Abstand nimmt, in unserer Region einen Erdgasspeicher einzurichten.
Aus Sicht von Minister Backhaus ist damit das Problem einer möglichen bergbaulichen Nutzung jedoch noch nicht vom Tisch. Die Gesprächspartner waren sich einig, die Entwicklung auch weiterhin gemeinsam im Auge zu behalten.

Unterstützung erfuhren die BUND-Gruppe und die Bürgerinitiative „Freie Erde“ auch auf einer Veranstaltung des Vereins Kulturkreis Wanzka e.V. am 25.9.. Den Fragen der interessierten Bürger stellten sich Mona Lisa Gluth und Wolfgang Bärmich. Beide konnten mit der Gewissheit die Runde verlassen, in der Gemeinde Blankensee-Wanzka verlässliche Verbündete zu haben.

Wolfgang Bärmich, BUND-OG Feldberger Seenland, BI Freie Erde – Kein Gas unterm Gras

Minister Backhaus in Serrahn
Minister Backhaus und BI-Mitglieder
BI beim Kulturkreis Wanzka

Einladung in die Alte Kachelofenfabirk am Freitag, 16. August

Informationen zur Bürgerinitiative "Freie Erde - Kein Gas unterm Gras" 
Gesprächsangebot nach der Filmaufführung von "Promised Land" dem neuen Film von Gus Van Sant

Beginn des Films: 20.15 Uhr im fabrik.kino 1

In dem Film "Promised Land" mit dem Untertitel: "Ist Ihr Leben käuflich?" beschreibt der US-amerikanische Regissseur Gus Van Sant die Methoden der großen Energiekonzerne, wenn sie den Menschen das Land abpressen wollen, um die Rechte zur Energiegewinnung zu bekommen. Im Film geht es um das sog. Fracking zu dem der BUND schreibt: "Beim Fracking werden Wasser, Sand und Chemikalien unter hohem Druck in tiefliegende Gesteinsschichten gepresst, um Gas oder Öl zu fördern. Die eingesetzten Chemikalien können zu einer Verunreinigung des Trinkwassers führen, die Bohrungen können Erdbeben auslösen und die Entsorgung des verunreinigten Abwassers stellt oftmals eine unüberwindbare Hürde dar." Gegen diese Art von Umweltzerstörung wehren sich immer mehr Menschen - auch in den USA. Das ist der Inhalt dieses sehr spannenden Umwelt-Dramas. 

Bei den Plänen von Gazprom in der Feldberger Gegend geht es zwar nicht um Fracking, sondern um unterirdische Gasspeicherung. Dennoch wären bei der Realisierung der Pläne gravierende Umweltschäden zu erwarten. Zwar hat Gazprom angeblich von ihren Plänen Abstand genommen, aber die Gaslager-Gegen bleiben wachsam, denn es gibt noch keine offiziellen, glaubhaften Bestätigungen für das Abrücken von den Plänen. Zu der Frage: "Können wir der Absage von Gazprom trauen?" werden Mitglieder der Bürgerinitiative "Freie Erde - Kein Gas unterm Gras" und des BUND am kommenden Freitag in der Alten Kachelofenfabrik in Neustrelitz Stellung nehmen.


01.05 2013

Demokratiefest in Neubrandenburg

Der DGB veranstaltete am 1.Mai das Demokratiefest auf dem Marktplatz in Neubrandenburg. Wir waren mit unserem Stand dabei und nutzten diese sonnige Gelegenheit für zahlreiche Gespräche mit interessierten Besuchern, sammelten Unterschriften und informierten über den aktuellen Stand des Verfahrens. Es war eine überaus gelungene Veranstaltung, konnten wir doch zahlreiche neue Kontakte knüpfen und alte pflegen. Und gelebte Demokratie kann gar nicht oft genug Grund zum Feiern geben!

03.04.2013

BI „Freie Erde“ besucht Bergamt in Stralsund

Eine Delegation der Bürgerinitiative „Freie Erde – kein Gas unterm Gras“ hat am Mittwoch das Bergamt in Stralsund besucht. In einem Gespräch mit Amtsleiter Thomas Triller und dem zuständigen Sachbearbeiter Viktor Neufeld informierten sich die Gasspeichergegner aus der Feldberger Seenlandschaft über den Stand des Genehmigungsverfahrens zur eventuellen Errichtung eines unterirdischen Ergasspeichers durch die Gazprom Germania GmbH. Die BI berichtete ihrerseits, dass sie bisher über 10 400 Unterschriften gegen dieses Ansinnen gesammelt habe, dass sie auch weiterhin alle Schritte des Unternehmens kritisch begleiten werde. Sie verwies vor allem auf die nach ihrer Meinung bestehenden Risiken für Mensch, Umwelt und den Tourismus in der Region neben dem Müritz-Nationalpark und im Naturpark Feldberger Seenlandschaft.

„Die Reise hat sich gelohnt“, sagte BI-Sprecherin Anja Rosenthal nach dem Treffen in Stralsund. „Uns wurde ein Ergebnis offenes Verfahren zugesichert“. Wir konnten zahlreiche für uns noch ungeklärte Fragen stellen. So hätten die BI-Mitglieder erfahren, dass das Bundesland MV im Falle einer Genehmigung keine erheblichen finanziellen Mittel von dem Unternehmen erhalten würde, weil in dem Falle keine „Förderabgabe“ fällig werde. Bei einem kürzlichen Treffen zwischen dem Bergamt und Gazprom - so berichtete Amtsleiter Triller auf Anfrage - habe das Unternehmen noch keinen Antrag auf Zulassung von seismischen Untersuchungen oder einer Bohrung vorgelegt. Ende des Jahres laufe die Frist dafür aus, die allerdings auf Antrag verlängert werden könne. Anja Rosenthal bedauerte nach dem Treffen, dass für das Bergamt bei der Entscheidungsfindung nicht von Belang sei, dass Gazprom den Erdgasspeicher nicht für die Versorgung von Mecklenburg-Vorpommern brauche, sondern für den westeuropäischen Markt.

PM /kjf

 

Amtsleiter Thomas Triller (3. von links) und Viktor Neufeld (rechts daneben) im Gespräch mit BI-Vertretern

Meldung NDR1 Radio MV vom 04.02.2013 11:00 Uhr

"Mecklenburg Vorpommerns Geologen wollen ein 3-D Modell für den Tiefenuntergrund entwickeln.

Grund ist, es gibt ein immer stärker werdendes Interesse von Unternehmen diesen wirtschaftlich zu nutzen.

Die Unternehmen haben es auf Erdschichten abgesehen, die 100 m und tiefer liegen für Erdölbohrungen, Gas-Speicherkavernen oder Wärmegewinnung aus den tiefen Schichten.

Geschätzt werden müssen dabei die Grundwasserleiter, die verschieden hoch liegen. Durch eindringendes Salzwasser können sie leicht unbrauchbar werden.

Während Schleswig-Holstein und Niedersachsen so ein 3-D Modell als Grundgerüst für eine unterirdische Raumordnung schon fast oder ganz fertig haben, hapert es hierzulande am Geld. 300 000 Euro etwa wären nötig, die Personalkosten für einen Geologen. Landwirtschafts- und Energieministerium sollen sich die Kosten teilen, aber während die Mittel im Landwirtschaftsministerium wenigstens schon für den nächsten Doppelhaushalt angemeldet wurden, schweigt sich das Energieministerium zum Geld noch aus."

Cornelia Dürsen für Radio MV aktuell

Im Anschluss an den Besuch in Schwerin hat die BI sich mit einer Petition an den Landtag von Mecklenburg-Vorpommern gewandt:

Link zur Petition

Petition.doc

Die kleine Anfrage von Herrn Koplin der Partei "Die Linken" zur Gaslagerstätte in Triepkendorf ist beantwortet, mit diesem Link kommt Ihr direkt zu der Drucksache des Landtags
http://www.landtag-mv.de/fileadmin/media/Dokumente/Parlamentsdokumente/Drucksachen/6_Wahlperiode/D06-0000/Drs06-0352.pdf.

18.10.2012

Am 17.10.2012 bot sich uns die Gelegenheit, den Obleuten des Agrar- und des Umweltausschusses des Landtages im Schweriner Schloß unser Anliegen vorzutragen. Wir tauschten Standpunkte und Argumente aus, klärten gemeinsam Fragen zum Verfahren und werteten die bisherigen Reaktionen der Landesregierung aus. Aufgrund der betroffenen Belange sei das Umweltministerium nun doch zuständig. Das war neu für uns. Die Fraktion der Grünen machte uns darauf aufmerksam, dass in den nächsten 3-4 Jahren der Bedarf an Speichern auch für Erneuerbare Energien steigen wird, Stichwort Methanisierung. Konsens herrscht jedoch darüber, dass der Standort des geplanten Speichers aufgrund der Schutzgebiete "denkbar ungeeignet" sei und falls sich im weiteren Verfahren das Ganze als "nicht ausgleichbarer Eingriff" herausstellen sollte, eine "Genehmigung zu verwehren sei". Hört! Hört!
Wir wurden von Ausschußmitgliedern aufgefordert, den Kontakt zu ihnen im weiter Verfahrensverlauf zu pflegen, so dass sie an entsprechender Stelle aktiv werden können. Und das werden wir tun- mit Freude!

08.09.2012

Beim Dorffest in Grünow hat die BI "Freie Erde - kein Gas unterm Gras!" die 9 000. Unterschrift unter den Aufruf gegen die Errichtung eines unterirdischen Erdgasspeichers in der Region gesammelt. „Albrecht König aus Neubrandenburg ist der Jubilar“, sagte die Sprecherin der Initiative, Anja Rosenthal, im Interview mit dem Festfunk. König wolle auf keinem Pulverfass sitzen, meinte er zur Begründung. 30 weitere Festbesucher haben ebenfalls unterschrieben. „Jetzt gehen wir mit Riesenschritten auf die 10 000 zu“, so die Sprecherin der Initiative.
Neue Zahl 9030 !!!

 

Anja Rosenthal im Interview: Grünow ist ebenfalls direkt betroffen, wenn sich Gazprom durchsetzen sollte
König unterschreibt den Aufruf

August 2012

Wir haben den Kontakt zur Umwelthilfe e.V. in Berlin hergestellt. Wir erhielten hilfreiche Informationen, auf denen wir weiter aufbauen können.

Auch die Deutsche UNESCO-Kommission in Bonn wurde von uns informiert, dass die Serrahner Buchenwälder von einer bergrechtlichen Nutzung durch Gazprom betroffen wären. Die Kommission setzt erst einmal darauf, "dass die zuständigen Stellen in Bund, Ländern, in den Nationalparkverwaltungen und auf kommunaler Ebene mit den Verpflichtungen, die mit der Anerkennung als Welterbe verbunden sind, im Sinne der Welterbekonventionen verantwortlich umgehen".
Vielleicht sollten wir im nächsten Schritt Herrn Backhaus die Welterbekonventionen zukommen lassen!?

26.6. 2012

Wir trafen die politische Repräsentantin unserer Gemeinde, die Bürgermeisterin Frau Constance Lindheimer. Leider reagiert sie nach wie vor zurückhaltend und  berief sich wiederholt auf ihre Funktion als Verwaltungsleitung. Eine öffentliche politische Stellungnahme im Sinne ihrer Region vermeidet sie weiterhin. Nach längerer Diskussion stellte sie in Aussicht, „dass die Betriebspläne zur Erkundung des Untergrundes in der Feldberger Seenlandschaft keine Gnade finden werden." Allerdings dürfte ihr bekannt sein, dass zu dem Zeitpunkt die Gemeinde rechtlich kaum noch eine Chance hat einzugreifen – umso mehr wäre ein öffentliches Statement geboten, das den Einsatz unserer gewählten Gemeindeführung für unsere Region deutlich machte.

19.06.2012

In einem Gespräch in Schwerin  betotnte die Staatssekretärin im Energieministerium, Frau Ulbrich uns gegenüber  wieder die Macht des Bundesberggesetzes, das auf Landesebene keinen Ermessensspielraum lasse. Zwar bieten Arten- und Wasserschutzaspekte gewisse Möglichkeiten, auch auf rechtlichem Wege Einfluss auf Projektgenehmigungen zu nehmen. Diese sind jedoch begrenzt. (Durch das Berggesetz können Naturschutz- und Nationalparkregelungen außer Kraft gesetzt werden!)

 

11.04.2012

In der Bürgersprechstunde der Landesregierung am 11.4. in Woldegk wurden Ministerpräsident Sellering 7107 Unterschriften von der BI übergeben. Pressemitteilung dazu: Echo in der Presse:

17.03.2012

Bis auf den letzten Platz gefüllt war das Kino auf dem Feldberger Amtswerder am Samstagabend. Nach dem spannenden Politthriller "Das System" von Marc Bauder diskutierten zahlreiche Besucher mit dem Schauspieler Jürgen Holtz (vorn links) über den Streifen, der Machenschaften alter Stasi-Seilschaften in Mecklendburg-Vorpommern beim Bau der Ostseepipeline zum Gegenstand hat. Ein Abzweig der Erdgasleitung soll nach dem Willen eines Erdgas-Konzerns in die Feldberger Region führen, damit der Rohstoff unterirdisch gespeichert werden kann. Dagegen regt sich Widerstand.

Foto: Klaus-Jürgen Fischer

Ein Jahr „Freie Erde“: Mehr Bürgernähe von Sellering nötig

Die Bürgerinitiative „Freie Erde – kein Gas unterm Gras“ hat in dieser Woche in Triepkendorf ihren 1. Geburtstag gefeiert. Bei Kaffe, Kuchen und Pizza wurden Bilanz gezogen und neue Aktionen beraten. Unter den Gästen waren Linke-Landtagsabgeordneter Torsten Koplin, Grünen-Kreistagsabgeordnete Katja Grumbach und erstmalig auch der Vorsteher des Wasserzweckverbandes Strelitz, Wulf Bednorz. Grußadressen schickten Landrat Heiko Kärger und Carpins Bürgermeisterin Karin Dosta Di Rosa. Bedauert wurde von der Runde, dass ihre Amtskollegin der Feldberger Seenlandschaft, Constanze Lindheimer, nicht erschienen war.

Die Bürgerinitiative hatte sich am 23. Februar 2011 gegründet, nachdem die Pläne der Gazprom Germania GmbH bekannt geworden waren, in der Feldberger Seenlandschaft einen riesigen unterirdischen Erdgasspeicher zu errichten.

Bisher seien fast 7 000 Unterschriften gegen dieses Vorhaben gesammelt worden, sagte BI-Sprecherin Anja Rosenthal auf der Feier. Sie kritisierte, das Ministerpräsident Erwin Sellering dieses Votum ignoriere. „Bisher wurde uns ein Termin in der Schweriner Staatskanzlei verweigert“, so die Sprecherin. Dies habe nichts mit Bürgernähe zu tun, die Sellering in seiner Regierungserklärung versprochen hatte.

Torsten Koplin mahnte einen „respektvollen Umgang“ mit dem Bürgerwillen durch die Landesregierung an. Er wolle sich in der Staatskanzlei für die Bürgerinitiative einsetzen.

Auf der Feier unterstützte auch WZV-Vorsteher Wulf Bednorz die Bürgerinitiative. Man könne nicht früh genug solche Vorhaben kritisch begleiten. Der Verband werde – wenn die ersten konkreten Gazprom-Betriebspläne vorlägen – genau prüfen, ob Gefahren für die Trinkwasserwasserförderung entstehen könnten.

Die Vorsitzende des Bau- und Umweltausschusses im Kreistag Mecklenburgische Seenplatte, Katja Grumbach,  verband ihren Glückwunsch zum Jubiläum mit einer Ansage: sie wolle sich dafür einsetzen, dass der Widerspruch des Altkreises Mecklenburg-Strelitz gegen den Speicher auf den Großkreis ausgeweitet wird.

Die Bürgerinitiative und der Jugendclub JURI laden am 17. März um 19.00 Uhr in Feldberg zu einer besonderen Filmvorführung ein. Es wird der neue preisgekrönte Film „Das System – Alles verstehen heißt alles verzeihen“ gezeigt. Zu der anschließenden Diskussion wird auch der bekannte Schauspieler Jürgen Holtz („Motzki“) kommen, der an dem Politkrimi mitwirkt. Holtz, der in der Gemeinde lebt, ist Förderer der Bürgerinitiative. In dem Steifen, der auf Tatsachen beruht, geht es auch um Machenschaften beim Bau der NordstreamGasPipeline aus Rußland durch die Ostsee nach Westeuropa.

 

 

Jürgen Holtz unterstütz die BI

04.02.2012

Die Bürgerinitiative „Freie Erde – Kein Gas unterm Gras“ hat Geburtstag!

Liebe Freunde und Unterstützer!

Vor einem Jahr, im Februar 2011, hat sich in der Feldberger Seenlandschaft unsere Bürgerinitiative „Freie Erde – Kein Gas unterm Gras“ gegründet - ein willkommener Anlass,

Rückschau zu halten, Neuigkeiten zu berichten und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Und es gibt Grund, unseren ersten Geburtstag zu feiern: die Unterstützung für das Ziel, unsere Region vor Eingriffen durch geplante Erdgasspeicher zu bewahren, wächst weiter!

6.712 Menschen haben sich bereits unserer Unterschriftenaktion angeschlossen!

 

Bei Kaffee und Kuchen möchten wir

         am Mittwoch, 22.Februar 2012 um 17.00 Uhr im Dorfclub Triepkendorf

Lindenweg 19, 17258 Feldberger Seenlandschaft, OT Triepkendorf

mit Euch/Ihnen über das bereits Erreichte und über die nächsten notwendigen Schritte diskutieren.

Wir grüßen herzlich aus der Feldberger Seenlandschaft!

BI Freie Erde

i. A. Almut Eschenburg

– Kein Gas unterm Gras

19.09.2011 - Die Bürgerinitiative "Freie Erde - kein Gas unterm Gras" gratuliert Heiko Kärger zum Sieg in der Stichwahl
<Brief an den Wahlsieger>

18.09.2011

Die BI hat die CDU als potentiellen Koalitionspartner der SPD nach den Landtagswahlen aufgefordert, unser Thema in die Koalitionsverhandlungen einzubringen

<Brief der BI an die CDU>

 

29.08.2011 -  Gespräch mit MdB Poland im Tenzo-Gasthof Triepkendorf .

26.08.2011 - Treffen mit MinPr Sellering in NB (siehe Pressemitteilung)

Treffen mit MinPr Sellering in NB
Treffen mit MinPr Sellering in NB
Treffen mit MinPr Sellering in NB

10.08.2011

Wir von der Bürgerinitiative "Freie Erde - keine Gas unterm Gras" wollten von Landrats-Kandidaten der Mecklenburgischen Seenplatte wissen, wie Sie zu den Gazprom-Plänen stehen, in der Region Feldberger Seenlandschaft - Serrahn einen unterirdischen Erdgasspeicher zu errichten.  
Hier die Antworten:

<Stellungnahme von Siegfried Konieczny (Die Linke)>

<Stellungnahme von Landrat Heiko Kärger (CDU)>    

<Stellungnahme von Kathrin Grumbach (Bündnis 90/Die Grünen)> 

 

9.8.2011 -  Mitglieder der BI nehmen an der Tagung des Umweltausschusses im Kreistag
Mecklenburg-Strelitz in Steinmühle teil und stellen Gazprom-Mitarbeitern
kritische Fragen.
Der Nordkurier schrieb darüber am 13.8.11(siehe Presse): 

Unterschriftensammlung auf der Kreistagssitzung

05.08.2011 - Erfahrungsaustausch der BI "Freie Erde" mit BT-Abgeordneten Oliver Krischer und Landratskandidatin Katja Grumbach (beide Bündnis90 / Grüne)
<Zur Pressemitteilung darüber von Oliver Krischer> 

02.08.2011 - Antwort des Wirtschaftsministeriums auf den offenen Brief vom 13.07.2011 <zum Brief>

29.07.2011 - „Motzki“ Jürgen Holtz – Förderer der Bürgerinitiative „Freie Erde“ <zum Bericht>

14.07.2011  Offener Brief an Ministerpräsident Erwin Sellering und Umweltminister Till Backhaus <zum Brief> 

09.07.2011 - StattFest von 17zwo58 in Feldberg mit Info-Stand der BI

25.6.2011 – 1. Protestwanderung „Freie Erde – kein Gas unterm Gras“ (genehmigt und durchgeführt)

30.4.2011 – Beginn der Unterschriftsammlung vor dem Feldberger Rathaus. Die Listen werden auch in anderen Ortsteilen und in Neustrelitz ausgelegt

19.4.2011 – Treffen mit dem Landrat von Mecklenburg-Strelitz, Heiko Kärger, in Neustrelitz


18.4.2011 Brief des Wirtschaftsministeriums an die BI <zum Brief> 

1.4.2011 – Treffen mit Bürgermeisterin Lindheimer und dem Stellvertretenden Bürgermeister Dr. Stöhring in Feldberg

18.3.2011 – Vertreterinnen und Vertreter der BI treffen sich mit Mitarbeitern des Müritz-Nationalparkamtes in Hohenzieritz

23.2.2011 – Gründung der Bürgerinitiative „Freie Erde - kein Gas unterm Gras“ mit 110 anwesenden Bürgerinnen und Bürgern. 76 erklären ihre Mitarbeit

9.2.2011 - 21 Bürgerinnen und Bürger gründen eine Initiativgruppe gegen die Gazprom-Pläne