Kein Pulverfass unter unseren Füßen!
Wir - die Mitglieder der Bürgerinitiative „Freie Erde – kein Gas unterm Gras“ - sind zutiefst besorgt, weil das Unternehmen Gazprom Germania unter unseren Füßen einen riesigen Erdgasspeicher einrichten will.
Letzte Meldung:
Nächster Treff 13.6.2012 um 17 Uhr im Dorfclub Triepkendorf (Mitstreiter willkommen)
In der Bürgersprechstunde der Landesregierung am 11.4. in Woldegk wurden Ministerpräsident Sellering 7107 Unterschriften von der BI übergeben. Pressemitteilung dazu: Echo in der Presse:
Die kleine Anfrage von Herrn Koplin der Partei "Die Linken" zur Gaslagerstätte in Triepkendorf ist beantwortet, mit diesem Link kommt Ihr direkt zu der Drucksache des Landtags
http://www.landtag-mv.de/fileadmin/media/Dokumente/Parlamentsdokumente/Drucksachen/6_Wahlperiode/D06-0000/Drs06-0352.pdf.
Unterschriftensammlung: 7406
Was wollen wir?
Wir möchten das Naturparadies in und um die Feldberger Seenlandschaft für uns,
unsere Kinder und Enkel sowie für unsere großen und kleinen Gäste bewahren.
Wir befürchten bereits Schäden in der strukturschwachen Region, wenn unter dem Müritz-Nationalpark Tiefenbohrungen beginnen.
Wir wissen...
... dass Gazprom Germania auf der Suche nach einer gigantischen Erdgaslagerstätte als Reserve für ganz Westeuropa ist. Wir wissen, dass sich hohe Bohrtürme, dicke Erdgasleitungen und lautstarke Kompressoren nicht mit jahrhundertealten Buchen, seltenen Seeadlern und mühsam erhaltenen Kesselmooren hier im europäischen Vogelschutzgebiet vertragen. Unser größter Schatz ist die weitgehend unberührte Natur inmitten des Nationalparks. Unsere heimische Wirtschaft lebt vor allem vom naturnahen Tourismus. Dieser wäre durch derart drastische Eingriffe in die Natur akut gefährdet.
Aus Erfahrung ähnlicher Projekte anderenorts wissen wir, dass Risiken und Schäden zu erwarten sind: Versalzung des Grundwassers und der klaren Seen, tektonische Verschiebungen und Zerstörung der Wälder. Bei der Kompression und unterirdischen Lagerung gigantischer Mengen Gas bleibt stets das Restrisiko von verheerenden Schäden durch Explosionen. Dieses Risiko müssten Mensch und Natur vor Ort alleine tragen. Es ist dagegen keinerlei Nutzen für die Gemeinde erkennbar. Auch Arbeitsplätze werden keine geschaffen, sondern im Gegenteil vernichtet, wenn die Gäste ausbleiben.
Wir fordern...
... von unseren gewählten Gemeindevertretern, von der Gemeinde Feldberger Seenlandschaft und vom Landkreis Mecklenburg-Strelitz, sich jetzt und in Zukunft gegen Bohrungen oder andere Erkundungsarbeiten einzusetzen.
Unsere Nachbargemeinden Lychen, Fürstenberg und Carpin haben sich bereits gegen die Gazprom Pläne positioniert. Das müssen wir auch tun.
Wehret den Anfängen!
Die Mitglieder und Unterstützer der Bürgerinitiative
Am 20.Juni 2011 tauchten in unserer Region Flugblätter der NPD auf, die in Sachen Erdgaslager oberflächlich gesehen ähnliche Ziele verfolgen wie unsere BI.
WIR DISTANZIEREN UNS AUSDRÜCKLICH VON DER NPD!!!

